Hans Holbein
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Edvard Munch · 1893 · Nasjonalgalleriet, Oslo
Editio Prima
„Die Figur auf der Brücke schreit nicht. Sie hört den Schrei."
Die Galerie öffnet
Anmerkung der Galerie
die Galerie schreibt:
Kristiania (heute Oslo), 22. Januar 1892. Edvard Munch geht mit zwei Freunden auf einer Brücke über den Fjord. Die Sonne geht unter. Der Himmel wird rot.
Er schreibt später in sein Tagebuch: Ich blieb stehen, vor Müdigkeit zitternd. Der Himmel verfärbte sich rot wie Blut. Ich hörte einen unermesslichen Schrei durch die Natur gehen.
Ein Jahr später malt er das Bild zum ersten Mal. Die Figur auf der Brücke schreit nicht. Sie hält sich die Ohren zu. Sie hört den Schrei. Den unermesslichen Schrei der Natur.
2024 untersucht ein Konservator in Oslo die Pastellversion mit Infrarot-Mikroskopie. Auf der roten Wolke entdeckt er eine handschriftliche Notiz, sorgfältig in Bleistift gesetzt: Kann nur von einem Wahnsinnigen gemalt worden sein. Es ist Munchs eigene Handschrift.
Das rote Himmelsphänomen, das Munch sah, war meteorologisch erklärbar. Der Krakatau-Ausbruch 1883 hatte Asche um die Erde verteilt. Norwegens Dämmerungen waren jahrelang blutrot. Aber das wusste Munch nicht. Er dachte, der Schrei sei real.
Was die Galerie bemerkt
Munch hörte einen Schrei. Nicht der Mann auf dem Bild schreit. Er hält sich die Ohren zu, weil er den Schrei der Natur hört.
Munch notierte in sein Tagebuch: Ich blieb stehen, vor Müdigkeit zitternd. Der Himmel verfärbte sich rot wie Blut. Ich hörte einen unermesslichen Schrei durch die Natur gehen.
2024 entdeckte ein Konservator eine handschriftliche Notiz auf der Wolke: Kann nur von einem Wahnsinnigen gemalt worden sein. Es ist Munchs eigene Handschrift.
Es gibt vier Versionen des Schreis. Zwei wurden gestohlen. Beide kamen zurück.
Das rote Wolkenphänomen war meteorologisch erklärbar. Der Krakatau-Ausbruch 1883 hatte über Norwegen rote Dämmerungen erzeugt. Munch wusste das nicht.
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