Hans Holbein
Oskar Bätschmann · Pascal Griener · C.H. Beck
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John Martin · 1841 · Louvre, Paris
Editio Prima
„Der Palast des Satans. Gezeichnet mit der Fassade des britischen Parlaments."
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Anmerkung der Galerie
die Galerie schreibt:
Im Vordergrund: Satan auf einem flammenden Thron, eine Versammlung höllischer Heerführer im Halbkreis um ihn. Im Hintergrund: ein Palast aus glühender Architektur, der über einem brennenden Tal aufragt. Die Säulenreihen, die Türme, die spitzen Bögen.
Was Martin malte, war keine reine Phantasie. Es war eine direkte Replik des Londoner Houses of Parliament. Zur Entstehungszeit des Gemäldes wurden sie nach dem Brand von 1834 gerade neu im neogotischen Stil errichtet. Charles Barry und Augustus Pugin lieferten die Pläne. Martin sah sie. Und übersetzte sie in Hölle.
Dass keiner seiner Zeitgenossen den Bezug öffentlich anmerkte, ist die eigentliche Pointe. Vielleicht war die Verbindung zu offensichtlich, um ausgesprochen zu werden.
Das Werk hängt heute im Louvre. Das Parlament steht noch. Beide unverändert.
Was die Galerie bemerkt
John Martin malte 1841 den Palast des Satans und gab ihm die Fassade des britischen Parlaments. Wenige bemerkten den Bezug.
Charles Barry und Augustus Pugin entwarfen das neogotische Parlament nach dem Brand von 1834. Martin sah die Pläne und übersetzte sie in Hölle.
Thomas Lawrence nannte ihn den populärsten Maler seiner Zeit. Der König der Belgier schlug ihn zum Ritter.
Martin malte nicht nur Katastrophen. Er war Ingenieur. Er entwarf Londons erstes umfassendes Abwasser-System. Niemand setzte seine Pläne um.
Heute hängt das Werk im Louvre. Das Parlament steht noch. Beide unverändert.
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