Hans Holbein
Oskar Bätschmann · Pascal Griener · C.H. Beck
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Michelangelo · 1512 · Sixtinische Kapelle, Vatikan
Editio Prima
„Im Mantel um Gott herum: die exakte Anatomie eines menschlichen Gehirns."
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Anmerkung der Galerie
die Galerie schreibt:
Florenz, ca. 1500. Der junge Michelangelo geht zum Prior des Klosters Santo Spirito. Er bittet um Erlaubnis, Leichen zu sezieren. Die Kirche verbietet das. Der Prior nickt trotzdem.
Jahre später, in der Sixtinischen Kapelle, malt Michelangelo Gott, wie er Adam erschafft. Gott schwebt in einem roten Mantel, getragen von Engeln. Die Hand ausgestreckt zu Adam.
2010 publizieren zwei amerikanische Neuroanatomen ihre Beobachtung im Journal of the American Medical Association: Der Mantel und die Engel um Gott herum bilden ein exaktes anatomisches Bild eines menschlichen Gehirns. Hirnstamm im Hals. Frontallappen in der Wölbung. Limbisches System im Engelpaar. Die Sulci.
Im Fresko nebenan, der Scheidung von Licht und Dunkelheit, taucht ein vollständiger menschlicher Hirnstamm in Gottes Hals auf. Michelangelo schmuggelte sein anatomisches Wissen in die heiligste Kapelle der Christenheit. Niemand bemerkte es. Vierhundertfünfzig Jahre lang.
Was die Galerie bemerkt
Zwei Neuroanatomen bewiesen 2010: Der rote Mantel um Gott und die Engel bilden die exakte Anatomie eines menschlichen Gehirns.
Gottes Hals entspricht dem Hirnstamm. Die Wölbung dem Frontallappen. Das Engelpaar links dem limbischen System.
Michelangelo war heimlich Anatom. Er sezierte Leichen im Kloster Santo Spirito in Florenz. Von der Kirche verboten.
Im Fresko nebenan, der Scheidung von Licht und Dunkelheit, taucht ein vollständiger Hirnstamm in Gottes Hals auf.
Vierhundertfünfzig Jahre lang bemerkte es niemand. Michelangelo schmuggelte sein Wissen in die heiligste Kapelle der Christenheit.
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