Hans Holbein
Oskar Bätschmann · Pascal Griener · C.H. Beck
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Leonardo da Vinci · ca. 1498 · Santa Maria delle Grazie, Mailand
Editio Prima
„Das Bild beginnt zwanzig Jahre nach seiner Vollendung abzublättern. Es ist Leonardos Experiment."
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Anmerkung der Galerie
die Galerie schreibt:
Mailand, 1495 bis 1498. Leonardo arbeitet drei Jahre an einem Fresko. Es ist kein Fresko im klassischen Sinne. Er malt auf trockenen Putz statt auf frischen Kalkverputz. Es ist sein Experiment.
Das Bild beginnt schon zwanzig Jahre später abzublättern. Bis heute ist es eine Ruine. Aber eine Ruine, die jede Generation neu entschlüsselt.
Die zwölf Apostel stehen in vier Dreiergruppen um Christus. Vier mal drei. Symbol der Dreifaltigkeit. Bei Leonardo nie zufällig.
Auf dem Tisch zählen Forscher: dreizehn Brotlaibe, sechs Glasgefäße, drei Karaffen. Alle Zahlen biblisch aufgeladen. Judas, oben in der dritten Gruppe von links, stößt mit seiner Hand ein Salzfass um. Das Salz fällt. In der mittelalterlichen Bildsprache zugleich Symbol für Verrat und Heiligkeit.
Hinter Christus drei Fenster. Das mittlere zeigt Berge in der Ferne. Der Kalvarienberg, an dem Christus drei Tage später hängt. Das Bild ist von Anfang an ein Triptychon der Zeit.
Was die Galerie bemerkt
Die zwölf Apostel sind in vier Dreiergruppen organisiert. Symbol für die Dreifaltigkeit. Bei Leonardo nie zufällig.
Auf dem Tisch liegen exakt dreizehn Brotlaibe. Plus sechs Glasgefäße. Plus drei Karaffen. Alle Zahlen biblisch geladen.
Judas, oben in der dritten Dreiergruppe von links, stößt mit seiner Hand das Salzfass um. Symbol für Verrat und Heiligkeit zugleich.
Hinter Christus drei Fenster. Symbol der Heiligen Dreifaltigkeit. Im mittleren Fenster: Berge in der Ferne. Der Kalvarienberg.
Leonardo malte es in Tempera auf trockenen Putz. Es war ein Experiment. Schon zwanzig Jahre später begann es abzublättern.
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