Hans Holbein
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Albrecht Dürer · 1514 · Verschiedene Sammlungen
Editio Prima
„Ein magisches Quadrat. Ein unlösbarer Polyeder. Eine Frau, die nicht aufhören kann zu denken."
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Anmerkung der Galerie
die Galerie schreibt:
Nürnberg, 1514. Albrecht Dürer arbeitet an einem Kupferstich, der ihn überdauern wird. Eine Frauengestalt sitzt in einem Mantel, Flügel hinter ihr. Sie hält einen Zirkel. Um sie herum: Werkzeuge der Geometrie, Schreinerei, Magie.
In der oberen rechten Ecke ein magisches Quadrat. Vier mal vier Zahlen. Jede Zeile, Spalte und Diagonale ergibt 34. In den mittleren Feldern unten: das Jahr 1514. Das Entstehungsjahr.
Im Vordergrund ein steinerner Polyeder. Mathematiker streiten bis heute über seine exakte geometrische Form. Er trägt Spuren menschlicher Berührung. Jemand hat versucht, ihn zu verstehen.
Dürers Mutter starb am 17. Mai 1514. Wenige Wochen vor der Fertigstellung dieses Stichs. Dürer hatte sie als alte Frau gemalt, kurz vor ihrem Tod.
Die Forschung ist sich einig: Melencolia I ist ein Selbstporträt. Dürer ist die geflügelte Frau. Sie sitzt im Schatten und kann nicht aufhören zu denken. Das I deutet auf eine geplante Trilogie hin. Melencolia II und III hat Dürer nie geschaffen.
Was die Galerie bemerkt
Im rechten oberen Bildrand ein magisches Quadrat. Vier mal vier. Jede Zeile, Spalte, Diagonale summiert auf 34. Unten in der Mitte: das Jahr 1514.
Der Polyeder im Bildmittelpunkt ist mathematisch ungelöst. Niemand weiß bis heute, welcher geometrische Körper es exakt ist.
Dürers Mutter starb am 17. Mai 1514. Wenige Wochen vor der Fertigstellung dieses Stichs. Dürer hatte sie gerade gemalt.
Das I bedeutet: Melancholie ersten Grades. Dürer plante eine Trilogie. Melencolia II und III hat er nie geschaffen.
Die Forschung ist sich einig: Melencolia I ist ein Selbstporträt. Dürer ist die geflügelte Frau. Sie sitzt im Schatten und kann nicht aufhören zu denken.
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